Windabweiser sind hervorragend geeignet, um auch während der Fahrt nahezu zugfrei zu lüften. Gerade im Winterhalbjahr helfen sie gegen beschlagene Scheiben. Es gibt sie für zahlreiche Pkw - selbst für Oldtimer - für die Seitenscheiben und für das Schiebedach.

Für Motorräder sind Windshields / Windableiter nahezu unerlässlich. Hier zählt die perfekte Passform.

Windabweiser und Windshields aus deutscher Produktion sind TÜV-geprüft bzw. besitzen ABE oder ABG. Sie sind auch von Laien sehr einfach zu befestigen und bestehen aus stabilem, hochwertigem gegossenen Acrylglas. Windabweiser gibt es transparent, rauchgrau oder schwarz getönt.

Hier finden Sie

WINDABWEISER für AUTOS  

WINDABWEISER FÜR MOTORRÄDER 

Unter den Begriffen Windschott, Windstop oder Windschutz versteht man eine Trennwand hinter den Sitzen eines offenen Fahrzeugs, welche die hinter der Windschutzscheibe entstehenden und in das Fahrzeug strömenden Luftwirbel umlenkt und von den Fahrzeuginsassen fernhält. 

Windschotts bestehen aus luftundurchlässigem Netzstoff, aus Glas oder Acrylglas. Sie sind bei Roadstern meist an den Überrollbügeln, bei Fahrzeugen ohne Überrollbügel und Cabrios mit Steckfüssen oder Klemmhaltern an der Innenverkleidung, an den Sitzschalen oder Kopfstützenstangen befestigt. 

Windschotts für Cabrios sind meist zweiteilig und bestehen aus dem senkrecht stehenden Windschott sowie einem verbundenen netzbespannten Rahmen, einer Platte oder einer Plane. Dieses untere Teil verhindert, dass die vom Windschott nach unten abgeleiteten Luftwirbel zwischen oder neben den Sitzen nach vorn strömen. Windschott AutoBild Test 

Cabrio-Windschotts aus Aluminium- oder Stahlrahmen sind meist klappbar. Sie werden mit Federstangen rechts und links in (meist werksseitig vorgesehenen) Buchsen in der Innenverkleidung befestigt. Der untere, waagerecht liegende Rahmen (Platte) dient dabei als Abdeckung der Rücksitze und ist für die Kippsicherheit des senkrecht stehenden Windschotts erforderlich.

Andere Lösungen, bei denen das Windschott auf Klemmhalter an den Kopfstützenstangen, an den Sitzlehnen oder Innenverkleidungen gesteckt werden kann, besitzen statt einer waagerechten festen Abdeckung eine flexible Plane, die wahlweise hinter den Sitzen nach unten oder über den Rücksitzen nach hinten gespannt wird. Bei dieser Art Windschotts bleiben die Rücksitze frei. 

Windschott Autozeitung Test  

Man kennt auch mechanisch und elektrisch ausfahrbare Windschotts sowie Heckscheiben, die als Windschott dienen und RÜCKSITZWINDSCHOTTs, die zwischen den hinteren Kopfstützen montiert sind. 

Zum Material:

Netzwindschotts bieten über Tag eine verminderte Durchsicht, filtern nachts jedoch etwas Blendung von hinten, Glas-/ Acrylglas- Windschotts sind rahmenlos, nahezu unsichtbar und schränken die Sicht nach hinten nicht ein, Glas hat ein relativ hohes spezifisches Gewicht, Acryglas hat ähnliche Vorteile, ist leichter, dafür etwas kratzempfindlicher als Glas. Acrylglas sollte antistatisch ausgerüstet sein. Spezielle Pflegemittel machen die Pflege relativ einfach (siehe „Acrylglas“).

Glas kann entspiegelt sein, entspiegeltes Acrylglas gibt es nicht, eine veränderte Schrägstellung (Physik: Einfall- gleich Ausfallwinkel) des Windschotts oder eine geringe Sitzverstellung verhindern jedoch die Blendung.

Aus Sicherheitsgründen müssen Glas- und Acrylglaswindschotts bruchfest und splitterfrei sein. Sicherheitsglas gibt es als Einscheiben- und Verbund-Glas (geschichtet). Splitterfreies Acrylglas, z.B. Plexiglas® ist gegossenes Material. Sowohl Glas- als auch Plexiglas besitzen die amtliche Zulassung (E1 bzw. ABG).

Die Wirkung von Netz-, Glas- oder Acrylglaswindschotts ist gleichermassen gut, auch ein feinmaschiges Netz ist windundurchlässig. 

Windschott - Bauweisen und Wirkung :  Windschott Das Prinzip

Ein Windschott leitet den von vorn kommenden, abfallenden Luftstrom nach unten um, daher ist es wichtig, dass es am unteren Rand durch die Karosserie begrenzt ist oder dass durch eine zusätzliche Platte, ein Netz oder eine Plane der vordere Innenraum abgedichtet wird. Diese "Verlängerung" des Windschotts kann sowohl waagerecht über den Rücksitzen, als auch als Trennwand senkrecht nach unten sein. 

Windschott in WIKIPEDIA

  

 

auf dem Auto sind - es sei denn, man fährt einen Mini Cooper - Rennstreifen derzeit nicht gerade "in". 

Aber …  Firmen- und Produktdarstellungen, Verzierungen, Sport- und Nationalitätszeichen und Bilder können schick sein und machen jedes Auto zum Einzelstück. Dabei müssen diese nicht unbedingt mit Airbrush teuer ( und vor allem schwer wieder entfernbar ) aufgebracht werden.

Es gibt Hochleistungsfolie, die nach eigenen Entwürfen hergestellt und leicht auf alle Lack- und Glasflächen dauerhaft aufgeklebt werden kann. Das Verkleben ist auch Laien möglich!  Hersteller-Beispiele 

Die Füsse von Heck-Gepäckträgern besitzen meist Gummi- bzw. Kunststoffunterlagen als Lackschutz. Bei der Demontage des Trägers kann dieser Schutz kaputt oder auch mal verloren gehen. Perfekt kann man den Lack wieder schützen, indem man ihn mit transparenter Folie beklebt (lösbar), z.B. von 3M : Kunststoff-Adhesivfolie PlastoFix 1.1.14 Application Tape SCPM-19 !!

Man muss nicht unbedingt ein spezielles 3D- oder sonstiges Tape verwenden; man kann sich sehr gut mit Steinschlagfolie aushelfen, da reichen schon ein paar Quadratzentimeter - und die kann man bei Betrieben, die derartige Folien verarbeiten, kostenlos als Verschnittreste bekommen. Einfach Schutzpads in der nötigen Größe ausschneiden, Kurven abrunden für die Optik, aufkleben - fertig.

Beim Einkauf von Auto-Zubehör stellt sich immer die Frage, ob dieses eintragungspflichtig ist, d.h. in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden muss.

Als Daumenregel gilt, dass alles eingetragen werden muss, was fest mit dem Fahrzeug verbunden wird und die Fahrzeugeigenschaften verändert, wie z.B.  Fahrwerksteile, Motortuning, Spoiler und Bremsscheiben. Bei beispielsweise Windschotts genügt es, wenn das Material geprüft und damit nachgewiesen bruchfest und splitterfrei ist. Die amtliche Prüfung wird durch ABE, ABG und TÜV-, auch E1-Bescheinigung bestätigt.

ABE : Allgemeine Betriebs Erlaubnis

ABG : Allgemeine Bauart Genehmigung

TÜV : Freigabe mit Bescheinigung des Technischer Überwachungs Verein

E1 : ECE-Prüfzeichen für Bauteile an Kraftfahrzeugen

Alle, die es genauer wissen wollen, können sich hierzu die geltenden gesetzlichen Bestimmungen, die Strassen-Verkehrs-Zulassungs-Ordnung durchlesen :  StVZO