Einen perfekten Sonnen-, Sicht- und Insektenschutz bieten massgeschneiderte, netzbespannte Rahmen, die mit einem speziellen Klammersystem die Seitenscheiben oder die Heckscheibe komplett verdecken. Das System funktioniert auch bei heruntergelassenen Scheiben.

Der Autoteppich besteht werksseitig meist aus Formteilen und ist daher partiell nicht erneuerbar bzw. auszutauschen. Die Rückseite des verlegten Teppichs besteht meist aus dickem Kunststoffschaum, der den Innenraum der Karosserie isoliert, d.h. gegen Geräusche und Temperatureinflüsse dämmt.

Dieser aufwendig verlegte Teppich sollte mit Passform-Autoteppich geschützt werden, der rutschsicher aufgelegt wird und zusätzlich mit speziellen Teppichschrauben oder beispielsweise Kletttellern fixiert werden kann.

Für Teppich und Matten gibt es diverse Materialien. Einfache Gummimatten sind leicht zu reinigen, dabei verschmutzen Schuhwerk und Hosen allerdings leicht. Nadelvlies ist preiswert, benötigt aber einen strapazierfähigen Absatzschutz und sollte rückseitig mit einer wasserbeständigen Beschichtung aus Gummigranulat versehen sein.

Die Qualität von Velourteppich erkennt man durch das eingesetzte Fasermaterial, den Fasereinsatz in g/qm, Faserdicke und Faserhöhe, das Gesamtgewicht und die Gesamtdicke. Die rückseitige Beschichtung besteht meist aus härterem Latex oder weichem PU-Schaum. Ein hochwertiger Velourteppich soll schmutzabweisend und sehr verschleissfest sein und und benötigt keinen Absatzschutz. Vereinzelt angeboten werden auch Teppiche mit eingewebter Grafitfaser, diese schützen vor elektostatischer Aufladung.

Autoteppiche können anspruchsabhängig verschieden eingefasst sein. Die bekannteste Einfassung ist mit farbigem Garn gekettelt, kontrastreich oder Ton in Ton. Zunehmend häufig sieht man Einfassungen aus Cordvelour, Nubukband (Mikrofaser) und auch Leder. Für verschiedene Nähtechniken wie Kappnaht, Steppnaht oder Doppelsteppnaht wird auch andersfarbiges Fadenmaterial eingesetzt. 

TEPPICH - BESCHRIFTUNG 

Achtung: Markenschutz :  Heute kennzeichnet fast jeder Fahrzeughersteller seine werksseitig gelieferten Autoteppiche mit seinem Marken- oder Typenemblem. Diese Zeichen werden entweder im Siebdruckverfahren mit Schmelzfarbe beflockt, erhalten ein Metall- oder Kunststoffschild oder eine hochwertige Bestickung. 

Marken- und Typenzeichen sind grundsätzlich geschützt und dürfen ohne ausdrückliche Werksfreigabe nicht verwendet werden. in vielen Fällen unterliegen auch Zeichnungen dem Markenschutz oder Urheberrecht und dürfen (bei hoher Strafe) auf dem Nachrüstmarkt nicht angeboten werden.

Sowohl Stoff- als auch Vinylverdecke verschmutzen mit ihrer rauen Oberfläche natürlich mehr als glatte, lackierte Oberflächen. Staub und Sand setzt sich im Stoff fest.

Beim Einklappen des Verdecks schmirgeln durch die Bewegung diese feinen Sandkörner auf Verdeck und Heckscheibe (siehe „Heckscheibe“). Es entstehen blanke Flächen oder auch Scheuerstellen und auf Dauer irreparable Oberflächenschäden. Vogelkot wirkt ätzend, Baumharz und klebriger Blüten- und Laussaft verklebt die Dachstruktur. Sowohl Stoff- als auch Vinyldächer sollten daher gewissenhaft sauber gehalten werden. Bei Vinyldächern reicht eine sanfte Schaumwäsche zwischendurch, Stoffdächer sollten dazu regelmässig ausgebürstet werden. Tipp: Legen Sie sich einfach eine Schuhbürste ins Auto.

Spätestens vor der nassen Jahreszeit sollte das Dach gründlich mit einer Schaumwäsche gereinigt und danach neu imprägniert werden. Achtung: Imprägniersprays vorsichtig anwenden, dazu Scheiben und Lack sehr gut abdecken, da durch den Sprühnebel sonst Rückstände verbleiben, die schwer zu entfernen sind. Einfacher und rückstandslos ist die Imprägnierung mit dem Pinsel. Eine Nachfärbung empfiehlt sich vor allem für ältere, vergraute Verdecke und ist durch Pinselauftrag ebenfalls relativ unkompliziert. Umfärben ist möglich, aber immer nur von hell auf dunkel.

Ist die Oberfläche des Verdecks schadhaft, hilft nur die Erneuerung in einer Fachwerkstatt. Für Laien empfiehlt sich diese Arbeit nicht, da Fahrzeugkarosserien Toleranzen aufweisen und sich vor allem nach mehreren Jahren so verzogen haben können, dass ein neues Verdeck angepasst werden muss.

Im Bereich der Knickgelenke entstehen, selbst bei normalem Gebrauch, meist die ersten Verdeckschäden. Im Verdeckkasten scheuern Metall und Verdeckstoff aufeinander, so dass feine Löcher im Stoff entstehen können. Test: bei Dunkelheit mit einer starken Taschenlampe von innen gegen das Verdeck leuchten. Häufig sind bereits Lichtblitze von aussen erkennbar, noch lange bevor Löcher sichtbar sind. Mit einer Verstärkung des Verdecks von innen, d.h. mit einem eingeklebten Stoffabschnitt lässt sich das Verdeck retten.

Verdeck-Reparatur 

Vogelkot von Lackoberflächen niemals abwischen! Vogelkot enthält meist viele kleine, harte Teilchen, wie Kernsplitter und Sand. Nur mit Wasser und ggf. Waschzusatz gut einweichen und dann vorsichtig abtupfen, damit der Lack nicht verkratzt!